Bruder Klaus  
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Sterben und Weiterleben

       
   

Die letzte Woche im Leben des Bruder Klaus ist hart. Ein schweres Leiden befällt den ganzen Körper und peinigt ihn Tag und Nacht. Der Biograf Heinrich Wölflin schreibt: "Er erträgt den Schmerz bis zum achten Tag nicht weniger geduldig als armselig, verlangt brennend nach der Wegzehrung des heilsamen Leibes und Blutes Christi und haucht, nach seiner Gewohnheit auf dem blossen Boden ausgestreckt, am 21. März des Jahres 1487, siebzig Jahre alt, unter grossen Schmerzen seine Seele aus." Der Leib wird nach Sachseln getragen und in der Pfarrkirche von Sach-seln bestattet, wie es der Weihbischof von Konstanz angeordnet hat. Damit wird ihm eine Ehre zuteil, die normalerweise Priestern und Vornehmen vorbehalten war.

Als Dorothee zum Grab geht, berichtet ihr ein Bote, er habe ihren Mann auf dem Flüeli-Felsen in strahlendem Glanz gesehen, in der Hand die Fahne mit der Bärenklaue, dem Zeichen des Sieges. Im Sachsler Kirchenbuch werden ab 1488 Zeichen und Wunder festgehalten, die an seinem Grab geschehen. Immer mehr Pilger aus ganz Europa besuchen das Grab und die Wohnstätten von Bruder Klaus. Er ist zwar gestorben, aber er lebt in den Herzen der Menschen weiter.

Es dauert lange Zeit, bis die Kirche Bruder Klaus als Heiligen anerkennt. Papst Innozenz X. spricht ihn im Jahr 1649 selig, und 20 Jahre später erlaubt Papst Clemens IX. seine liturgische Verehrung. In der Freude darüber bauen die Obwaldner ihrem Landsmann eine grössere Kirche. 1679 wird das Grab in die neue Kirche übertragen. Aber erst im Jahr 1947 wird Niklaus von Flüe von Papst Pius XII. heilig gesprochen. Nach zwei verheerenden Weltkriegen sehnt sich die ganze Welt nach Frieden. Bruder Klaus ist ein Friedensheiliger. Er kennt den Urquell des Friedens und den Weg zum Frieden. Sein ganzes Leben ist eine Botschaft für den Frieden, ein Zeichen für den Frieden auch für unsere friedlose Zeit.

     
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